Lumon Geländertypen

Pfostenloses Geländer

Die Befestigung des Geländers erfolgt über eine horizontale Stabilisierung, bei der der Handlauf beidseitig direkt an den Balkonwänden montiert wird. Diese Verbindung bildet die tragende Konstruktion. Der untere Glasrahmen wird lediglich mit einer leichten Befestigung angebracht, da dort keine relevante Lastabtragung erforderlich ist.

Bei Bedarf kann der Handlauf zusätzlich durch vertikale Stützpfosten verstärkt werden. Die Anzahl und Position dieser Pfosten richten sich nach den örtlichen Wind- und Schneelasten sowie den geltenden baurechtlichen Vorgaben.

Der untere Glasrahmen dient gleichzeitig als Halterung für die Verglasung, zusätzliche Befestigungen sind nicht erforderlich. Die Glaselemente befinden sich grundsätzlich auf der Außenseite möglicher Stützpfosten.

Ein doppelter Rahmen ist bei dieser Ausführung nicht realisierbar. Ein Austausch der Gläser erfolgt immer flächendeckend über die gesamte Scheibe. Gestalterische Varianten sind über Sonderausführungen wie Siebdruck, Digitaldruck oder Sandstrahlung möglich.

Aufgrund der Konstruktion ohne vertikale Pfosten sind weder feste Oberprofile zur Reduzierung der Gesamthöhe noch ein Plattenüberstand realisierbar.

Geländer mit Pfosten

Lumon Geländer mit Pfosten basieren auf einem System mit vertikalen Trägerpfosten. Die Anordnung der Pfosten richtet sich nach den bauphysikalischen Anforderungen, insbesondere der Wind- und Verkehrslast, sowie nach den technischen Eigenschaften der Pfosten und der gewählten Befestigungsmethode. Typischerweise beträgt der Abstand zwischen den Pfosten 800 mm bis 1500 mm.

Die Montage der Geländerelemente kann entweder stirnseitig an der Balkonplatte oder auf der Plattenoberseite erfolgen. Bei stirnseitiger Befestigung wird ein Hutprofil (Winkelkonsole) eingesetzt, bei aufgesetzter Montage ein Stahlsockel. Die statisch erforderliche Plattenstärke für die Befestigung muss zwischen 160 mm und 300 mm liegen.